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Rohstoff Investor Strategie

Mit dem Rohstoff Investor werden Sie in den nächsten 10 Jahren mindestens 500% verdienen

Vielen Dank, dass Sie sich für den Rohstoff Investor entschieden haben. Es ist sicher, mit einer Anlage in Rohstoffen und Rohstoffaktien werden Sie in den kommenden Jahren enorme Erträge erzielen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei der stetig wachsenden Nachfrage von Seiten Chinas und Indiens zu. Selbst in der Weltrezession von 2009 wachsen diese beiden Rohstoffabsatzmärkte noch mit Jahresraten von über 10%. Viele westliche Produzenten haben deshalb ihren Fokus im 1. Halbjahr voll auf China konzentriert. In der Tat ist der chinesische Bedarf nach Industrierohstoffen enorm. Chinas Wirtschaftsleistung ist im 2. Quartal 2009 um 7,9% gewachsen. Die Industrieproduktion stieg nach neuesten Daten im Juni um robuste 10,7%. Der neue Immobilienboom und das 500-Milliarden-Dollar schwere Konjunkturprogramm heizen die Nachfrage im Bau- und Infrastruktur-Sektor an. Daneben steigt die Nachfrage der chinesischen Verbraucher nach langlebigen Konsumgütern. Dies gilt insbesondere für den Autoabsatz, der in China im Juli gegenüber dem Vorjahr um unglaubliche 70,5% nach oben geschnellt ist. All diese Investitionen brauchen Unmengen an Rohstoffen. Stahl, Aluminium, Kupfer, Zink, Eisenerz, Wolfram, Bauxit, Silber, Platin usw. Das alles ist in China nach wie vor Mangelware.

Seien Sie sicher, sobald sich die Nachfrage in den westlichen Industrienationen auch nur stabilisiert – was sie seit Mitte des Jahres tut – geraten die wichtigsten Rohstoffmärkte schnell wieder in ein Angebotsdefizit.

Noch immer deckt die Minenförderung der wichtigsten Metalle wie Gold, Silber, Platin, Kupfer, Zink, Nickel nur rund 60-80% der Weltnachfrage ab. Der Rest wird durch Recycling gewonnen. Bei Uran beträgt die Minenförderung sogar nur noch etwa 40% der Weltnachfrage. Auf der Ölseite wurde mit Ausnahme der Tiefseevorkommen in Brasilien und im Golf von Mexiko – die jedoch nur zu Preisen von 70-80 USD/Barrel profitabel gefördert werden können – seit Jahrzehnten kein neues Vorkommen entdeckt. Auch die russische Ölförderung hat ihr Fördermaximum von 12,5 Mio. Barrel pro Tag seit Anfang der 80er Jahre nicht mehr erreichen können. Die Förderung fällt sogar um 1-2% pro Jahr zurück und die einzigen Vorkommen, die noch zur Entwicklung anstehen befinden sich auf der extrem schwer zugänglichen Halbinsel Sakhalin. Dort herrschen jedoch im Winter extreme Wetterbedingungen vor, die eine ganzjährige Förderung unmöglich machen.

Stellen Sie sich vor was passieren wird, wenn die Wirtschaften der westlichen Industrienationen wieder Tritt fassen, die Chinesen und Inder in den kommenden Jahren ihre Nachfrage um 40-50% ausweiten und dazu noch neue Länder wie Vietnam, Kambodscha und Bangladesch verstärkt auf dem Weltmarkt auftreten. Die Frage, ob das passieren wird stellt sich nicht, sondern lediglich ob dies bereits im nächsten Jahr oder erst im übernächsten Jahr geschehen wird. Das Resultat werden wieder explodierende Rohstoffpreise sein, die dann sehr schnell über das Höchstniveau von 2008 steigen werden.

Die Gewinne der Aktien, die ich Ihnen empfehle werden dann um mindestens 200% nach oben katapultiert werden. Sie werden sogar mit einfachen Open-End Zertifikaten auf einzelne Rohstoffe wie beispielsweise Gold, Silber, Zink, Nickel, Kupfer, Mais, Weizen, oder Uran leicht 100% verdienen. Mit gehebelten Instrumenten, die ich Ihnen zur Beimischung empfehle, werden Sie dann sogar 200-300% erzielen.

Zudem empfehle ich im Rohstoff Investor auch noch hochaussichtsreiche Explorationswerte, die sehr sicher in den nächsten 2-3 Jahren mit der Förderung beginnen werden. Schaffen es meine Favoriten in Produktion zu gehen, winken schnell weitere 500% bis 2.000% Kurspotenzial.

Das Beste daran ist, dass Sie sich als Leser des Rohstoff Investors um nichts mehr selber kümmern müssen. Welche Aktien, Zertifikate, Optionen, Explorer und ETFs am aussichtsreichsten sind, beschreibe ich Ihnen detailliert. Sie brauchen nur diesen Empfehlungen zu folgen und mit ein wenig Geduld werden Sie schon bald große Gewinne einfahren.

Die Anlagestrategie des Rohstoff Investor

Meine Einzeltitelauswahl begründet sich in einem dichten Kontaktnetzwerk, welches ich in den letzten 10 Jahren meiner Tätigkeit aufgebaut habe. Dabei stehe ich ständig mit den Tradern der wichtigsten Rohstoffe und den Analysten für Rohstoffaktien bei namhaften Investmentbanken im Kontakt. Von diesen zahlreichen Ideen wähle ich dann die besten Wertpapiere aus, die ich Ihnen dann im wöchentlich erscheinenden Rohstoff Investor Strategiepapier empfehle. Zusätzlich erhalten Sie wann immer es die Situation erfordert wichtige Updates und schnelle Handlungsempfehlungen im Rahmen von Eilmitteilungen, die Sie per Email und SMS empfangen. Darin empfehle ich Ihnen schnelle Trades, die Sie sofort gewinnbringend umsetzen können.

Die Auswahl der Investmentchancen wird darüber hinaus von 3 unabhängigen Modellen unterstützt:

  •  Dem Lebenszyklusmodell für Rohstoffaktien, welche mir den idealen Zeitpunkt und die Auswahl der Minenaktien erleichtert.

  •  Dem Trendfolgemodell, welches Ihnen permanent die besten Ein- und Ausstiegssignale für die Rohstoffunternehmen und die Rohstoffe selbst generiert.

  •  Dem Langfristausblick, in dem ich mit Hilfe eines von mir entwickelten Konjunkturmodells und der langfristigen Preiszyklen den strategisch besten Zeitpunkt zum Kauf und Verkauf von Rohstoffinvestments bestimme.                                                                                       

Diese 3 Modelle arbeiten unabhängig voneinander. Ich füge diese dann zusammen und erhalte damit immer die besten und aussichtsreichsten Investmentgelegenheiten, die Sie dann sofort umsetzen können. Zudem arbeite ich mit einem rigorosen Risiko-, Stopp- und Money-Managementsystem, dessen Faktoren ich in den letzten Jahren als Portfoliomanager entwickelt habe. Sie brauchen sich um Einzelheiten also nicht zu kümmern. Alle meine Signale und wie ich sie gewinnbringend umsetze erhalten Sie als Leser des Rohstoff Investors jede Woche zugestellt. Damit Sie dennoch einen Einblick in meine tägliche Arbeit bekommen, beschreibe ich Ihnen auf den folgenden Seiten meine Strategie.

Lebenszyklusmodell für Rohstoffaktien

Vor allem unerfahrene Anleger verlieren oft viel Geld durch die Anlage in Explorationswerten. Dabei ist es gar nicht so schwer mit diesen Aktien Geld zu verdienen. Die meisten Anleger machen jedoch den Fehler, dass Sie zu lange auf schlechten Explorationswerten sitzen bleiben und auf eine Kurserholung hoffen. Dabei haben die Profis diese Werte oft schon völlig abgeschrieben und verdienen mit anderen Werten in dieser Zeit schon wieder richtig Geld. Deshalb sollten Sie sich das Lebenszyklusmodell einer erfolgreichen Goldminenaktie vor Augen halten. Während jeder Phase lauern natürlich auch gewisse Risiken und Gefahren auf Sie, die Sie aber relativ leicht bewältigen können, wenn Sie sich an einige Grundregeln halten.

Lebenszyklus einer erfolgreichen Goldminenaktie

 Lebenszyklus Goldminenaktie

Finanzierungsrunden mit neuen Aktien, Optionsausgabe an strategische Projektpartner oder Kreditaufnahmen.

 

Explorationsphase

Sie sehen hier die spannende Explorationsphase, in der oft bis zu 1.000% Kursgewinne möglich sind. Allerdings nur dann, wenn Sie zum richtigen Zeitpunkt einsteigen. Der richtige Zeitpunkt ist nicht immer leicht zu bestimmen. Denn wer kauft beispielsweise schon einen Explorationswert, der noch keine Bohrergebnisse veröffentlicht hat? Doch gerade in dieser Phase sind die Kursgewinne eines erfolgreichen Explorers am höchsten. Wobei auch das Risiko, dass ein Unternehmen am Beginn der Explorationsphase scheitert ebenfalls am größten
ist. So werden die hochspekulativ eingestellten Anleger nach der Veröffentlichung der ersten Bohrergebnisse oft mit enormen Kursgewinnen belohnt. Allerdings müssen Sie dabei wie gesagt mindestens 50% Wahrscheinlichkeit einkalkulieren, dass der Explorer bereits mit der 1. Veröffentlichung der Bohrergebnisse enttäuscht und die Aktie danach zu einer wertlosen Depotleiche wird. Vielfach ignorieren die Anleger beim Kauf von Explorern dieses hohe Ausfallrisiko. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass kein Vorstand eines solchen Unternehmens ein gescheitertes Projekt eingestehen wird. Stattdessen wird weiterhin versucht die letzten Aktien unter das Volk zu bringen.

Empfehlung: Im 1. Teil der Explorationsphase sind riesige Gewinne möglich. Konservative Anleger sollten davon die Finger lassen, aber wenn Sie etwas „Spielgeld“ beiseite gelegt haben, können Sie sich in dieser Phase einige Aktien ins Depot legen. Doch Sie sollten trotz der potenziellen Gewinnmöglichkeiten nur sehr kleine Beträge anlegen. Weder der Vorstand des Unternehmens noch die Finanziers wissen wirklich wie groß das erforschte Vorkommen sein wird. Deshalb bleibt dieses Marktsegment eigentlich nur den Vollprofis vorbehalten. Dennoch sind die Gewinnchancen hier derart groß, dass ich immer 4-5 solche Werte zum Kauf empfehle. Wenn auch nur ein Treffer darunter ist, verdienen Sie hier schnell bis zu 1.000%, wenn Sie sich des Risikos bewusst sind. Den Gesamtportfolioanteil dieser Werte werde ich jedoch auf einen 5% Depotanteil beschränken. Dies reicht aus, um bereits überdurchschnittliche Erträge zu erzielen.

Erste Bohrergebnisse werden veröffentlicht

Eine Reihe von sehr spekulativ finanzierten Probebohrungen ergibt dann im Idealfall ein potenziell wesentliches Vorkommen, dass eine nähere Untersuchung durch weitere Bohrlöcher notwendig und sinnvoll macht. Für Spekulanten, welche diese Daten schnell und richtig interpretieren können und dann auch noch in wenigen Stunden auf die Veröffentlichung dieser Bohrergebnisse reagieren, winken nochmals rund 100% Kursgewinn. Diese Gewinne sind relativ sicher, dass Problem ist nur, dass Sie hier sehr, sehr schnell sein müssen. Für die meisten Anleger, die nicht über Wochen hinweg den ganzen Tag lang auf die Veröffentlichung von potenziellen Bohrergebnissen warten und auch noch Experten zur Interpretation der Daten konsultieren können, sind diese Kursgewinne leider nicht zu erzielen.

Empfehlung: Mit Eilmeldungen halte ich Sie über derartige potenzielle Chancen auf dem Laufenden. Allerdings müssen Sie hier sehr schnell reagieren. Die zu erzielenden Gewinne sind dabei im Verhältnis zum eher geringen Risiko relativ hoch. Halten Sie deshalb immer etwa 5-10% Cash in der Hinterhand um derartige Chancen zu nutzen!

Die zweite Finanzierungsrunde ist ein schlechter Kaufpunkt

Nach diesem starken Anstieg ist die Kasse des Unternehmens jedoch leer und für weitere Bohrungen und Studien benötigt der Explorer jetzt einen Haufen Geld. Viele Anleger begehen den Fehler genau in diese 2. Finanzierungsrunde zu investieren, beispielsweise weil neue Aktien ausgegeben werden. Diese Aktien werden von diversen Börsenbriefen angepriesen. Analystenstudien erscheinen, das Unternehmen befindet sich auf Road-Show bei Investoren und ist zu Gast auf vielerlei Messen und Konferenzen. Der Vorstand versucht in dieser Phase natürlich sein Unternehmen bestmöglich zu präsentieren. Doch meistens folgt auf diese Finanzierungsrunde eine Ernüchterung. Viele Anleger verkaufen nach einer gewissen Zeit ihre Papiere mit Verlusten, da sie ungeduldig sind und eigentlich eine Fortsetzung des Anstiegs erwarteten. Vielfach bleiben auch einige Bohrergebnisse leicht hinter den extrem hohenErwartungen zurück oder die Explorationsphase verzögert sich immer weiter. In der Regel machen Anleger den Fehler, dass sie den Förderbeginn zu schnell erwarten. Die Exploration eines Vorkommens soll jedoch richtig gemacht werden. Lieber warten Unternehmen in dieser Phase 1 oder 2 Jahre länger als in Aussicht gestellt wurde und geben nochmals 10, 20 oder 30 Millionen aus, um das Projekt auch wirklich sicher zu erkunden. Teilweise warten die Unternehmen in dieser Phase auch einfach auf einen kapitalkräftigen Käufer, der das Projekt dann vollendet. Oft dehnt sich dadurch die Explorationsphase ab Gründung des Unternehmens von geplanten 3 Jahren auf 4, 5 oder gar 6 Jahre aus.

Empfehlung: In dieser Phase werden gewöhnlich die meisten Anleger in einen Explorerwert hinein gezogen. Natürlich braucht der Explorer in diesem Stadium das Geld der Anleger dringend, doch meistens kommen Sie nach der ersten Platzierung nochmals deutlich günstiger zum Zuge. Außerdem dürfen Sie den Faktor Zeit nicht unterschätzen. Nur wenige Anleger haben das Sitzfleisch, 2 oder 3 Jahre auf eine große Kursbewegung zu warten.

Lassen Sie sich nicht von der Anfangseuphorie anstecken. Die meisten Anleger verlieren hier unnötig Geld. Legen Sie sich besser mit Abstauberlimits auf die Lauer. Vielfach können Sie, wenn Sie geschickt agieren und sich an meine Regeln des Money-Managements halten, in dieser Entwicklungsphase mehrmals gute Tradinggewinne von 100% oder 200% erzielen. Dafür müssen Sie jedoch die Werte und das Projekt sehr gut kennen. Sie sollten sich deshalb in dieser Phase unbedingt 1:1 an meine Anweisungen halten. Hier und da auch mal 40% zu verlieren und die Position mit Verlust zu verkaufen gehört in dieser Phase einfach mit dazu und lässt sich nicht vermeiden. Dafür werden Sie in dieser Phase grundsätzlich mit Trading besser abschneiden, als mit dem Halten und Liegenlassen.

Doch sollten Sie es vermeiden hier in der Phase der Euphorie zu kaufen. Gerade bei den immer wieder anstehenden Finanzierungsrunden sind die Medieneuphorie, die Nachrichtenflut und die lautstarken Empfehlungen durch diverse Analysten am höchsten. Die Kurse enttäuschen danach jedoch regelmäßig. Deshalb gehört hier etwas Mut zum antizyklischen Handeln dazu.

Beschränken Sie Ihr Engagement in diesen Werten auf maximal 10% Ihres Minendepots.

Vorproduktionsphase

Etwa 1 bis 2 Jahre vor dem Ende der Explorationsphase beginnt dann die eigentlich interessanteste und heißeste Phase eines Explorers. Jetzt entscheiden nur noch die Abbaugenehmigungen, die technischen Machbarkeitsstudien, die Infrastruktur sowie schlussendlich die letzte große Finanzierung vor dem Baubeginn der Mine über die Zukunft des Explorers. Ich würde sagen, dass gerade hier die meisten, teilweise sogar guten Explorer mit bestätigten Vorkommen, an den Hürden der Finanzwelt scheitern. Vielfach ist selbst für die besten Projekte einfach kein Geld für den Bau einer Mine oder die Übernahme vorhanden. Trotzdem winken nach der erfolgreichen Finanzierung und dem Baubeginn, einschließlich der erfolgreichen Aufnahme der Förderung einige hundert Prozent Kurspotenzial.

Empfehlung: Hier kommt es auf die richtige Auswahl der Unternehmen an. Kaufen Sie Unternehmen, deren Finanzierungsvorhaben realistisch sind und die ihre Aktionäre nicht alle 6- 12 Monate um neues Geld durch eine Kapitalerhöhung bitten müssen. Besser ist es, wenn in dieser Phase ein strategischer und finanzkräftiger Großaktionär mit im Boot sitzt, der das Projekt voranbringen kann. Ich empfehle Ihnen im Rohstoff Investor immer wieder einige Werte dieser Kategorie in Ihrem Depot zu halten. Das Chance- zu Risikoverhältnis ist in dieser Phase sehr gut und die Risiken lassen sich durch eine eingehende Fundamentalanalyse minimieren. Wir halten aber maximal 15% des Minendepots in Werten dieser Kategorie.

Produktionsphase (Junior Mine)

Schafft es der Explorer schlussendlich in die Produktionsphase, sind weitere stetige Kursgewinne und positive Nachrichten zu erwarten. Die Erfolgsgeschichte besteht aus steigender Förderung, weiter zunehmender Reserven und starken Cash-Flows. Sofern das Vorkommen hält, was es in der Explorationsphase versprochen hat, sind Kursgewinne quasi schon vorprogrammiert.

Empfehlung: Diese Werte bilden die sicherste Beimischung eines guten Minendepots. Kursgewinne sind hier am sichersten zu erzielen und das Unternehmen beginnt nun endlich Geld zu verdienen. Trotzdem besteht noch viel Ausbaupotenzial für eine Steigerung der Förderung und viele Werte sind in dieser Phase noch immer eher unbekannt, was weitere Gewinne ermöglicht, sobald die Aktie von der Masse der Anleger entdeckt wird. Ich empfehle diese Minen mit rund 30% Ihres Rohstoffdepots in solchen Werten zu gewichten. Welche Werte dies sind und wie Sie hier günstig zum Einstieg kommen und dabei stattliche Gewinne erzielen, bespreche ich jeweils eingehend im Rohstoff Investor- Strategiepapier und in den Eilmeldungen.

Etablierter Produzent

Dies sind die bekannten Namen wie Anglogold, Goldfields, Barrick Gold, Newmont Mining, BHP Billiton oder Rio Tinto. Hier sind die Fonds und Rohstoffzertifikate zu Hause. Die Unternehmen bilden dabei die aktuellen Preise und die gegenwärtige Erwartung des zugrundeliegenden Rohstoffs wie Gold, Öl oder Industriemetalle ab. Zudem wird die Aktie von wichtigen Faktoren wie dem Bau neuer Minen, Übernahmen, dem Produktionsstandort, oder den Finanzen beeinflusst. Wegen dieser zahlreichen Faktoren, treten immer wieder erhebliche Unterbewertungen und Investitionschancen auf, die für mich als Profi relativ leicht zu erkennen sind.

Empfehlung: Mit etablierten und großen Produzenten können Sie die Erwartungshaltung an einen einzelnen Rohstoff am besten und am sichersten umsetzen. In aller Regel finden sich bei diesen Werten immer günstige Unternehmen, die besser abschneiden werden, als der Kauf des zugrundeliegenden Rohstoffs selbst. Um die strategische Marktmeinung umzusetzen, sollten Sie diese Produzenten als Kerninvestment halten. Ich bespreche in meinen Empfehlungen eingehend was sich am meisten lohnt. Entweder der Kauf des Rohstoffs selbst oder eines Rohstoffförderers. Halten Sie rund 30-40% Ihres Rohstoffengagements in Rohstoffen und etablierten Förderunternehmen.

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Der Trend ist unser bester Freund

Damit Sie meine Anlagestrategie besser verstehen, mit der ich seit über einem Jahrzehnt erfolgreich an den Börsen dieser Welt tätig bin, möchte ich Ihnen in dieser Einführung einige meiner Grundsätze offenlegen.

Seit ich vor fast 15 Jahren mit dem Handel an den Börsen begann, habe ich einige grundlegende Dinge gelernt und verinnerlicht. Das Wichtigste davon ist „der Herdentrieb“. Jeder Investor kennt ihn, sobald eine Herde lostrampelt setzt sie viel Staub und Unruhe in Bewegung. Doch am Ende rennt die Herde immer wieder in ihr eigenes Verderben, denn sie stoppt nicht. Sie können den Herdentrieb der Anleger für sich nutzen, wenn sie vor der Masse der Anleger einen Trend erkennen und zu den ersten gehören, die loslaufen.

Das wichtigste daran ist, dass Sie niemals der erste sind, wenn Sie auf einen Trend setzen, aber auch niemals der letzte. Gerade Börsenanfänger wollen immer wieder ein seltenes, völlig unterbewertetes und niemandem bekannten Investment aufspüren. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt auf einer Feier im Mittelpunkt zu stehen und zu berichten, dass man gerade mit einer Anlage in diesen oder jenen Geheimtipp einen Haufen Geld verdient hat? Wenn Sie einfach nur sagen, dass Sie zum Beispiel mit Siemens oder Daimler Aktien Geld verdient haben, dann ist das Interesse schnell verloren.

Dabei geht es an der Börse einzig und allein darum Geld zu verdienen. Egal ob die Anlage nun populär oder unbekannt ist. Obwohl sicher das eine oder andere „spezielle“ Investment in einem Depot liegen darf wie das Salz in der Suppe, sollten Sie dennoch darauf verzichten ausschließlich unbekannte und außergewöhnliche Investments in Ihrem Depot zu führen. Denn das Problem ist immer der Zeitfaktor. Wie lange können und wollen Sie es sich leisten auf Erträge zu warten? Sicher werden Sie irgendwann einmal recht bekommen und Ihr Investment
wird, sofern es sicher und gut recherchiert ist, im Wert steigen.

Dafür müssen Sie aber weitere Anleger finden, die ebenfalls an Ihr Investment glauben, denn andernfalls werden Sie nicht in der Lage sein Ihre Wertvorstellungen zu realisieren. Denn für jeden Markt muss es sowohl Käufer als auch Verkäufer geben. Der Käufer Ihres im Kurs gestiegenen Investments, muss zum Zeitpunkt Ihres Verkaufs mindestens genauso überzeugt von der Anlage sein, wie Sie es zu Beginn waren.

Wenn dies nicht eintritt, dann könnten sich die fundamentalen Daten wieder umkehren und Sie sitzen am Ende nur auf Verlusten, ohne jemals Geld verdient zu haben.

Deshalb sollten Sie sich bewusst machen: Der Trend ist unser bester Freund!

Aber er dauert nicht ewig. Leider wird dieser Grundsatz oft missverstanden, wenn Anleger nach jahrelangen Haussephasen auf einen Trend aufmerksam werden, ihn monatelang beobachten und am Ende, wenn die Kurse senkrecht steigen, darauf aufspringen. Fast jeder Anleger hat
diesen Fehler bereits begangen. Meist werden diese Fehler von unerfahrenen „Anfängern“ und „Profis“ begangen. Die Profis werden durch gewisse Entwicklungen in ihrer Branche sozusagen „betriebsblind“ und die Anfänger begehen den Fehler zumeist, weil sie auf den vermeintlichen Wissensvorsprung der Profis vertrauen. Vielfach setzen Anleger ihr gesamtes Kapital aufs Spiel, wenn Sie von einer Sache derart überzeugt sind, dass sie über jeden Zweifel erhaben ist. Das Wichtigste an der Börse (und natürlich nicht nur dort) ist aber die Einsicht, dass Sie sich irren könnten! Irren ist menschlich. Es gehört zu unserem Wesen. Wenn sich andere Anleger mit Ihnen zusammen „irren“ kann dies sogar vorteilhaft für Ihre Anlagen sein, sofern Sie nicht der letzte sind, der den Irrtum eingesteht und Sie mit dem Irrtum nur Ihren Einsatz verlieren. Das Ganze nennt man auch „Risiko- und Money-Management“.

Ihr Einsatz sollte sich je nach Investment auf maximal 0,5 bis 2% Ihres Gesamtkapitals auswirken. Deshalb sind folgende Faustformeln zu beachten:

 

  • Einzelaktien oder Rohstoffe dürfen in einem Wertpapierdepot maximal 2% des Gesamtkapitals ausmachen. Spekulative Einzelwerte, deren Totalverlustwahrscheinlichkeit signifikant ist, wie zum Beispiel bei Exploreraktien, sollten maximal mit 0,5% bis 1% des Gesamtkapitals gewichtet werden. Das bedeutet, dass Sie mit einem Anlagekapital von 100.000 € streng genommen nur 1.000 € in einen einzigen Explorer investieren dürfen.

 

  • 2. 5% Regel: Tradingpositionen von großen bekannten „Indexwerten“, welche in ihrer Industrie eine führende Rolle einnehmen, oder Anlagen in den Index selbst beispielsweise mittels eines Zertifikats, dürfen, sofern Sie mit konkreten Stopp-Loss Marken von 20-25% versehen sind, etwa 5% Ihres Depots ausmachen. Handelt es sich um ein einzelnes Rohstoffinvestment in einen signifikanten Rohstoff wie zum Beispiel in Gold oder Öl, einen Rohstofffonds oder andere breit diversifizierte Anlagen, so können Sie bis zu 10% Ihres Kapitals darin investieren.

 

  • 3. Gewinne sollten Sie lange laufen lassen und Verluste möglichst schnell begrenzen. Denn Trends laufen in jede Richtung oftmals jahrelang und in der Regel viel länger als wir es erwarten. Selbstverständlich gehört auch eine „Exitstrategie“ für profitable Trades mit dazu, doch meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass diese weniger wichtig für den Gesamterfolg ist. Es kann sein, dass Sie sich mit Hilfe von nachgezogenen Stopp-Loss Aufträgen irgendwann ausstoppen lassen. Vielleicht verkaufen Sie auch mal in einer Übertreibungsphase. Entscheidend ist aber in jedem Fall, dass Sie Verluste idealerweise auf 1 bis 2% Ihres Kapitals begrenzen.

 

 

Die Kunst des „richtigen“ Stopp-Loss:

Immer wieder werde ich von meinen Lesern gefragt, wo denn nun das beste Stopp-Loss-Niveau für einen Wert sei. Bevor ich Ihnen eine kleine Hilfestellung gebe, möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass es den „richtigen“ Stopp-Loss per Definition nicht geben kann. Oft ärgern wir uns, wenn wir eine Aktie gekauft haben, die dann ausgestoppt wird und just danach nach oben dreht. Aus diesem Grund setzen viele Anleger von vornherein keinen Stopp-Loss. Doch ich garantiere Ihnen, dass Sie durch ein ignorieren des Stopp-Loss über die Dauer mehr Verluste einfahren werden, als Gewinne.

Stoop-Loss

Betrachten wir folgendes Beispiel:

Sie sehen den Verlauf der BHP Billiton Aktie über die letzten 3 Jahre. Hätten Sie die Aktie vor 3 Jahren gekauft, so hätten Sie damit bis heute 33% verdient. Anhand der eingefügten Boxen sehen Sie, dass die Schwankungsbreite für so ein Indexschwergewicht schon sehr groß ist. Ein Kauf bei 16 hätte vor 3 Jahren einen 15% Stopp benötigt. 1 Jahr später hätten Sie bereits einen 20% Stopp benötigt. Hätten Sie die Aktie zum Höchstkurs im Sommer 2007 gekauft, so wäre bereits ein Stoppkurs von 35% notwendig geworden, um noch ohne Verlust aus dem Trade herauszukommen. Wenn Sie im Herbst letzten Jahres einkaufen wollten, so wäre vermutlich ein Einstiegsniveau von 15 € die Regel gewesen. Das Tief machte die Aktie bei 10,28 €. Also auch hier läge der richtige Stoppkurs 35% vom Kaufkurs entfernt. Sie sehen, ein Trader mit einer 10 bis 20% Stopp-Loss Vorstellung, hätte es vermutlich schwer gehabt in den letzen 3 Jahren Geld mit diesem „Rohstoffstandardwert“ zu verdienen.

Mit der 200-Tagemethode (Kaufen über der 200-Tagelinie und Verkaufen unter der 200- Tagelinie) wäre es dagegen viel einfacher gewesen.

Betrachten Sie dafür bitte folgenden Chart:

Der erste Kauf wäre bei 16 € erfolgt. Um dieses Niveau herum hätten Sie die Aktie dann ein paar Mal unverändert bzw. mit leichten Verlusten und Transaktionsspesen handeln müssen, bis ein nachhaltiger Ausbruch erfolgt wäre. Sie hätten dann immerhin die Bewegung von 16 € auf 30 € mitgemacht und wären danach bei 24 € ausgestoppt worden. 50% Gewinn, die Sie sicher erzielt hätten. Dann wären Sie wieder ein Mal mit geringen Verlusten und ein Mal mit leichten Gewinnen eingestiegen und wären zwischenzeitlich immerhin nochmal 20% in den Gewinn gekommen. Unter dem Strich, bliebe Ihnen bis Herbst 2008 ein Gewinn von rund 40%, und dies obwohl die Aktie damals rund 30% unter ihrem Niveau von vor 3 Jahren lag.

Statt darauf zu spekulieren die Tiefstkurse abzugreifen, was viele Anleger immer wieder versuchen, hätten Sie die BHP Billiton Aktie mit der 200-Tagemethode erst im April dieses Jahres zu 17 € zurückgekauft. Sie wären jetzt mit dieser Methode immerhin rund 23% im Plus.
Insgesamt hätten Sie damit 72% Gewinn aus der Aktie gezogen, doppelt so viel wie mit der „Kaufen-und-liegen-lassen-Methode“.

Sie sehen, es macht Sinn, wenn Sie statt eines Stopps die 200-Tagelinie verwenden. Eine Methode, die sich viel besser am Trend orientiert, als eine statische Stoppmarke.

Sie können, wenn Sie kurzfristig orientiert anlegen, auch einen kürzeren Durchschnitt verwenden. Zum Beispiel den 100-Tageschnitt:

Ich habe Ihnen hier zur Veranschaulichung die Zeitpunkte, wann ich mit dieser Methode die Ein- und Ausstiegspunkte bestimmt habe, im Chart eingekreist. Die Methode bedingt, dass es an den Schnittpunkten des Kurses mit der Gleitenden Durchschnittslinie, manchmal zu Fehlsignalen kommt. Diese Fehlsignale kosten jedoch maximal eine kleine Ordergebühr von weniger als 20 €. In der Summe erzielen Sie mit dieser Methode jedoch stetige Gewinne, da Sie bei jedem  starken Aufwärtstrend rechtzeitig ein Kaufsignal erhalten und deshalb in den großen Trends voll dabei sind.

5 Trades ohne Verluste wieder ausgestoppt

1 Profit-Trade (März 2007 bis August 2007) von 16 auf 21 €  --> +31%

2 Profit-Trades (August 2007 bis November 2008) von 22 € bis 25 € --> +13%

1 Trade im November 2008 ohne Verluste ausgestoppt
1 Profit Trade (April bis Juli 2008) von 24 € auf 26 € -->+8%

1 Profit Trade (März 2009 bis April 2009) von 15 € auf 22 € -->+46%

Sie sehen, dass die Verkürzung des Gleitenden Durchschnitts von 200 auf 100 Tage keinen Mehrertrag bringt, sondern vor allem die Transaktionshäufigkeit und damit die Transaktionsspesen erhöht. Trotzdem ist es wie oben dargelegt eine grundsätzlich profitable Methode, um Rohstoffaktien zu handeln.

Ich rate Ihnen aber dazu, lieber bei der 200-Tagedurchschnittsmethode zu bleiben und lieber hier und da auf Extremwerte zu achten. Beispielsweise wenn die 200-Tagelinie um 30- 40% über- oder unterschritten wird, was ein Hinweis auf eine Übertreibung sein kann. In Chartbüchern wird vielfach auch folgende Kombinationsmethode angesprochen: Es wird die Kombination von 2 Gleitenden Durchschnitten empfohlen. Beispielsweise wenn die 100- Tagelinie die 200-Tagelinie kreuzt („Golden-Cross“).

Erster Trade von 16 € auf 24 € --> +50%

Zweiter Trade von 25 € auf 20 € --> -24%

Dritter Trade von 22 € auf offen --> Trade hat gerade erst begonnen

Sie sehen, dass die Kombinationsmethode in diesem Fall sehr schlecht funktioniert hätte, da die Dynamik des Aktienkursverlaufs zu groß ist und Sie durch das verspätete Handeln oft enorme Verluste in Kauf nehmen müssen. Vermutlich liegt dies daran, dass die heutigen Märkte viel schneller reagieren als früher. Weshalb es sinnvoller ist sich auf schnelle Richtungswechsel gefasst zu machen und den „Golden Cross“ der langfristig ebenfalls hochprofitabel ist, in der jetzigen hochvolatilen Börsenzeit nicht zu handeln.

Fazit

Wenn Sie Trends frühzeitig erkennen und die Warnsignale beachten, die sichtbar werden, wenn sich der Trend in einem späten Stadium befindet und Sie auch jederzeit damit rechnen, dass Sie sich irren könnten, dann werden Sie bereits in wenigen Monaten die Basis dafür legen, in den nächsten Jahren ein äußerst erfolgreicher Investor zu werden.

Anlagestrategie Rohstoff Langfristausblick

Obwohl ich in den nächsten Wochen eher mit stagnierenden oder sogar fallenden Rohstoffund Aktienkursen rechne, möchte ich dennoch daran erinnern, dass Sie jetzt keinesfalls alle Ihre Rohstoffinvestments verkaufen sollten. Erstens war die Möglichkeit zu verkaufen bereits Mitte 2008 und zweitens gilt es aktuell nicht den Hochpunkt für Verkäufe auszumachen, sondern den Tiefpunkt für zusätzliche Käufe. Wichtig ist die Ausrichtung Ihres Portfolios auf die bevorstehende Megahausse, die alles was Sie in den letzten Jahren an positiven Gewinnen erlebt haben, nochmals weit in den Schatten stellen wird. Ich komme weiter unten nochmals darauf zu sprechen, was ich von den Rohstoffmärkten erwarte. Hier bereits meine Erwartungen in Kürze:

Direkte Rohstoffanlagen (Gold, Rohöl, Basismetalle, Agrarrohstoffe) werden Ihnen bis 2014 rund 200% Rendite bringen. Nach einer weiteren starken Korrektur in einer Rezession, die ich zwischen 2014-2016 erwarte, wird es bis 2020 noch einmal sensationelle Kaufgelegenheiten geben, die Ihnen danach weitere 200-300% Gewinn ermöglichen werden. Bis 2020 erwarte ich dann aber das Ende des Superzyklus der Rohstoffe. Unter die direkten Rohstoffanlagen fallen Zertifikate, Indexprodukte und direkte Rohstoff-Fonds. Wenn Sie dazu noch ein intelligentes Management bspw. in Form von intelligenten Roll-Over- Strukturen (darunter versteht man die Vermeidung von Rollverlusten im Future – gemeinhin als „Enhanced“ Index verstanden) anwenden, werden Sie diese Renditen nochmals deutlich schlagen können.

Gut ausgesuchte führende Rohstoffwerte (BHP Billiton, Xstrata, Rio Tinto, Barrick Gold, Chesapeake Energy, Anadarco, Petrocanada, usw.) mit etwa gleich bleibender Förderung werden Ihnen zwischen 300% und 500% Gewinn ermöglichen. Das liegt daran, dass bei mehr oder weniger gleich bleibenden Abschreibungen und Verwaltungskosten, der Gewinn eines Rohstoffunternehmens stärker steigt, als der Rohstoff selbst. Zudem besitzen Rohstoffunternehmen einen natürlichen Hebel, den Sie leicht berechnen können:

Rohstoffpreis / (Rohstoffpreis – Förderkosten) = aktueller Gewinnhebel

Dieser liegt bei großen Rohstoffkonzernen in der Regel zwischen 1,5 und 2. Das bedeutet, dass bei einem Anstieg des Rohstoffs um 50% der Gewinn des Förderers um 75 bis 100% zunimmt. Die Aktien von ausgesuchten kleinen und wachstumsstarken Junior-Förderunternehmen aus dem Small- und Mid-Cap-Bereich werden zwischen 500% und 1.000% zulegen.

Auch hierzu möchte ich Ihnen eine Modellrechnung aufzeigen:

Die Grundannahme ist, dass die Kosten bei einer Steigerung der Produktion erheblich fallen, da Junior-Förderer am Anfang sehr hohe Kosten aufweisen. Dadurch wird ein größerer wachsender Hebeleffekt erzielt. Beispielsweise führen diese Annahmen zu einem Gewinnanstieg des Junior-Förderers von 500%. Wie dies aussieht konnte in den letzten Jahren bspw. Yamana Gold zeigen. Von anfänglich 160.000 Unzen Jahresförderung erreichte das Unternehmen im letzten Jahr 1 Mio. Unzen und stieg damit von einem mittleren zu einem großen Minenkonzern auf. Die Aktie stieg bis Mitte 2007 von 3 auf 17 Dollar an und dies obwohl ein 750.000 Unzen Produktionsziel für 2008 bereits im Jahr 2005 genannt wurde. An dieser Stelle möchte ich Ihnen einen meiner selbst entwickelten Indikatoren vorstellen.

 

 

Sie sehen anhand der Grafik eine deutlich sichtbare Korrelation zwischen der blauen Indikatorlinie und dem CRB Index. Vor allem die Veränderung zum Vorjahr signalisiert, dass beide Linien nahezu identische Tiefpunkte ausbildeten. Die Hochpunkte sind leider nicht ganz so treffsicher und lassen sich deshalb oftmals nur rückblickend auswerten.

  Auffällig sind momentan vor allem der starke Anstieg des CRB Index und der nachfolgende Einbruch zu bewerten. Hier können wir einen signifikanten Hochpunkt des Indikators auf Frühjahr 2007 datieren. Erinnern Sie sich noch? Damals begann sich die US-Immobilienkrise in eine internationale Bankenkrise zu wandeln.

Die Rohstoffe bildeten erst mit einer erheblichen Verzögerung von über 1 Jahr ihren Hochpunkt aus, fielen dann aber innerhalb von nur wenigen Monaten signifikant zurück. Die seit März 2009
im Indikator sichtbare Erholung wurde von den Rohstoffen bereits 1 Monat früher angezeigt. Ausschlaggebend waren hier vor allem die Tatsache, dass nahezu alle Rohstoffe im Februar unterhalb ihrer Produktionskosten, gemessen an den Gesamtkosten (operative Kosten + Abschreibungen) notierten und einige Rohwaren, wie beispielsweise die Industriemetalle, sogar unterhalb der durchschnittlichen operativen Kosten der Industrie fielen. Was in diesem Fall bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Minen nicht mehr profitabel arbeiten konnte.

Um eine Vorstellung des CRB Tiefs von Februar 2009 zu bekommen, müssen Sie den letzten markanten Tiefpunkt von Juni 1999 um die Inflationsrate bereinigen. So wiesen die USA von Juni 1999 bis April 2009 einen Preisanstieg von 28% aus. Der CRB Index stieg im selben Zeitraum um 40%. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Rohstoffe nun bereits zu teuer sind. Um die Jahrtausendwende mussten viele Minen ihre Förderung einstellen, Asien erholte sich von einer schweren Krise und China sowie Indien waren an den Rohstoffmärkten noch kaum beachtenswerte Größen. Betrachten Sie deshalb den seit 1991 berechneten CRB Index inflationsbereinigt. Sie sehen daran, dass die Rohstoffe mittelfristig betrachtet deutlich unterbewertet sind.

 

Sie sehen, dass die Rohstoffe 2002 auf einem Zehnjahrestief bewertet wurden. Der nachfolgende Anstieg erreichte zwar in der Tat kurzfristig betrachtet ein übertriebenes Ausmaß. Doch die Meinung der Presse über eine „Blasenbildung“ in den Rohstoffmärkten kann ich so nicht teilen. Ich rechne vielmehr damit, dass die Rohstoffe in den nächsten Jahren unter extremen Schwankungen ihre inflationsadjustierte Nulllinie wieder erreichen werden. Betrachten Sie dazu bitte folgenden Chart, der die inflationsadjustierten Rohstoffpreise über die gesamte Industrialisierungsperiode der westlichen Industrieländer aufzeigt.

 

 

 

Anhand dieser Grafik sehen Sie, wie stark die Rohstoffe unterbewertet sind. Würde die Nulllinie auch nur annähernd erreicht, so müsste der CRB Index von derzeit 360 Punkten bis auf 1.160 Punkte zulegen. Wohlgemerkt ohne einen Inflationsanstieg, sondern ganz einfach aus der Inflationsrate der letzten 60 Jahre. Kommt es tatsächlich zu hohen Inflationsraten und bricht das Wachstum in China und Indien nicht gänzlich ab, so werden die Rohstoffpreise in den nächsten 5 Jahren sogar so stark steigen, dass die Rally und Inflation der 70er Jahre noch einmal deutlich in den Schatten gestellt werden wird. Bedenken Sie, dass die weltweiten Zentralbanken gerade in den 80er und 90er Jahren ihre Politik in Richtung einer ungebremsten Liquiditätsausweitung geändert haben.

Doch wie konnte es überhaupt zu einer derartig grotesken Unterbewertung der Rohstoffpreise kommen? Nun, ein wesentlicher Faktor war sicherlich, dass die Nachkriegswirtschaft sich im Wesentlichen auf die G7 (Japan, USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Italien) konzentrierte, ein Wirtschaftsraum mit weniger als 500 Millionen Menschen. Rohstoffe waren in ausreichender Menge vorhanden, die Produktionskosten fielen mit der Erschließung neuer Vorkommen und die neuen Industrienationen China und Indien spielten während dieser Zeit eine bescheidene Rolle. Doch um die Jahrtausendwende änderte sich die Situation für die Rohstoffe grundlegend. China wurde zu einer Industrienation, Indien schloss sich dieser Entwicklung teilweise an und die Förderung von wichtigen Rohstoffen wie Gold und Öl erreichte in vielen Ländern das Fördermaximum. Seither stagniert die Förderung oder geht, bspw. bei Gold, sogar zurück. Gleichzeitig nehmen die Förderkosten für die neuen Minen markant zu. Beim Öl sogar weit stärker als die Inflationsrate. Damit erhalten Sie in den nächsten Jahren gleich einen doppelten Effekt. Steigende Inflationsraten bis hin zu potenzieller Hyperinflation + steigende Förderkosten.

Beide Effekte werden dazu führen, dass wir die Höchststände in den Rohstoffen markant übertreffen werden. Doch selbst wenn das Inflationsszenario nicht eintritt, besteht aus der in den vergangenen Jahren deutlich schlechteren Entwicklung der Rohwarenpreise im Vergleich zu den hohen Inflationsraten ein markantes Aufwärtspotenzial von mehreren hundert Prozent. Um dies zu verdeutlichen betrachten Sie bitte die beiden folgenden Charts:

 

Sie sehen, dass die Förderkosten für Rohöl bereits seit der Jahrtausendwende markant zugenommen haben. Die durchschnittlichen Förderkosten haben sich dabei verdoppelt. Dies liegt daran, dass die Rohölkonzerne zur Ausweitung ihrer Förderung gezwungen sind immer teurere Vorkommen beispielsweise aus Tiefseequellen zu erschließen. Das Argument, dass im Rohstoffsektor durch eine zunehmende Produktivität und technologischen Fortschritt, eine Senkung der Förderkosten erreicht wird, trifft deshalb seit der Jahrtausendwende nicht mehr zu. Deshalb haben sich die Rohwarenpreise seit ihrem Tief im Jahr 2002 deutlich besser entwickelt, als die Inflationsentwicklung. Doch wie Sie am Chart der Entwicklung seit 1947 sehen können, steht diese „Neubewertung“ der Rohstoffe noch ganz am Anfang und wird in den nächsten Jahren zu erheblichen Anstiegen führen. Viel Erfolg an der Börse wünscht Ihnen, Ihr

Andreas Lambrou
Chefredakteur Rohstoff Investor

PS: Für Ihre Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen einmal wöchentlich persönlich in meiner telefonischen Sprechstunde zur Verfügung. Die Telefonnummer und Sprechstundenzeiten entnehmen Sie bitte jeweils Ihrer aktuellen Ausgabe.