Jetzt Kennenlernangebot nutzen

Börsenlexikon

Das ABC der Derivate und Zertifikate

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Zeitwert
Damit ist die Differenz zwischen dem Kurs des Optionsscheins und dem inneren Wert gemeint. Je kürzer die Restlaufzeit des Optionsscheins und je niedriger die Volatilität des Basiswerts (Underlying) ist, z. B. Aktie, Index, Rohstoff, Währung, desto geringer ist der Zeitwert. Gegen Laufzeitende des Warrants nimmt der Zeitwert überproportional stark ab. Am Verfallstag des Call- oder Put-Optionsscheins ist der Zeitwert gleich null. Der Optionsschein ist wertlos, also ?aus dem Geld?.
Zertifikate (Schlüsselbegriff)
Eine Flut von Zertifikaten unterschiedlichster Ausrichtung und Risikoeinstufung überschwemmt den Markt. Die Grenzen zu Optionsscheinen verwischen sich bei den Hebel-Zertifikaten zunehmend, und es ist kaum mehr möglich, bei den zahlreichen Produktvarianten und Benennungen nur einigermaßen den Überblick zu behalten. Allein bei den Knock-out-Produkten sind folgende gängige Namen im Umlauf: Weicht die Knock-out-Schwelle von der Basis ab, heißen Papiere mit Laufzeitbegrenzung Turbo und ohne Laufzeitbegrenzung Mini-Future, Turbo-Future, Turbo Unlimited, Wave XXL, Rolling Turbo. ? Sind Knock-out und Basis identisch, werden solche Zertifikate mit Laufzeitbegrenzung als Turbo, Wave, Turbo Classic, Knock-out-Optionsschein und ohne Laufzeitbegrenzung als Best Unlimited bezeichnet. ? Insgesamt ist festzustellen: Zertifikate boomen, allem voran die leicht zu verstehenden und relativ sicheren Index-, Discount- und Bonus-Zertifikate. Im Allgemeinen handelt es sich um passiv gemanagte und deshalb preiswerte, börsentäglich gehandelte Schuldverschreibungen, häufig von den emittierenden Bankhäusern mit einer unbegrenzten Laufzeit (?endlos? ? ?Openend?) ausgestattet. Dividenden fließen beim Performance-Index wie dem DAX in die Indexberechnung ein. Der Anleger vereinnahmt die Gewinnausschüttung steuerfrei und ?schont? damit seinen Freistellungsauftrag. Wird das Zertifikat länger als zwölf Monate gehalten, fällt zumindest vorläufig keine Spekulationssteuer an. Selbst hohe Kursgewinne bleiben dann steuerfrei. Bei Zertifikaten fällt kein Ausgabeaufschlag an, sondern ein geringerer Spread; das ist die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Gegenwärtig werden an der Börse Stuttgart, dem Marktführer, fast 20.000 Anlagezertifikate und knapp 36.000 derivative Hebelprodukte gehandelt. Die derivativen Hebelzertifikate auch im Rohstoffsektor sind unterschiedlich ausgestaltet, generell sehr viel riskanter, aber dafür mit höheren Renditechancen verknüpft. Je nach Markteinschätzung und Risikoneigung bieten sich insbesondere für die mittelfristige Kapitalanlage bevorzugt Airbag-, Garantie-, Teilschutz-, Discount-, Bonus-, Rolling-, Rolling-Discount-, Sprint-, Swing-, Express-, Alpha-, Schmetterlings-, Chamäleon- und Quanto-Zertifikate u. a. m. an. Eine Fundgrube, die verwirren mag, dem fachkundigen Investor aber auch interessante, chancenreiche Möglichkeiten eröffnet.
Zinspolitik (Schlüsselbegriff)
Das ABC der Derivate und Zertifikate A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Z Zeitwert Damit ist die Differenz zwischen dem Kurs des Optionsscheins und dem inneren Wert gemeint. Je kürzer die Restlaufzeit des Optionsscheins und je niedriger die Volatilität des Basiswerts (Underlying) ist, z. B. Aktie, Index, Rohstoff, Währung, desto geringer ist der Zeitwert. Gegen Laufzeitende des Warrants nimmt der Zeitwert überproportional stark ab. Am Verfallstag des Call- oder Put-Optionsscheins ist der Zeitwert gleich null. Der Optionsschein ist wertlos, also ?aus dem Geld?. Zertifikate (Schlüsselbegriff) Eine Flut von Zertifikaten unterschiedlichster Ausrichtung und Risikoeinstufung überschwemmt den Markt. Die Grenzen zu Optionsscheinen verwischen sich bei den Hebel-Zertifikaten zunehmend, und es ist kaum mehr möglich, bei den zahlreichen Produktvarianten und Benennungen nur einigermaßen den Überblick zu behalten. Allein bei den Knock-out-Produkten sind folgende gängige Namen im Umlauf: Weicht die Knock-out-Schwelle von der Basis ab, heißen Papiere mit Laufzeitbegrenzung Turbo und ohne Laufzeitbegrenzung Mini-Future, Turbo-Future, Turbo Unlimited, Wave XXL, Rolling Turbo. ? Sind Knock-out und Basis identisch, werden solche Zertifikate mit Laufzeitbegrenzung als Turbo, Wave, Turbo Classic, Knock-out-Optionsschein und ohne Laufzeitbegrenzung als Best Unlimited bezeichnet. ? Insgesamt ist festzustellen: Zertifikate boomen, allem voran die leicht zu verstehenden und relativ sicheren Index-, Discount- und Bonus-Zertifikate. Im Allgemeinen handelt es sich um passiv gemanagte und deshalb preiswerte, börsentäglich gehandelte Schuldverschreibungen, häufig von den emittierenden Bankhäusern mit einer unbegrenzten Laufzeit (?endlos? ? ?Openend?) ausgestattet. Dividenden fließen beim Performance-Index wie dem DAX in die Indexberechnung ein. Der Anleger vereinnahmt die Gewinnausschüttung steuerfrei und ?schont? damit seinen Freistellungsauftrag. Wird das Zertifikat länger als zwölf Monate gehalten, fällt zumindest vorläufig keine Spekulationssteuer an. Selbst hohe Kursgewinne bleiben dann steuerfrei. Bei Zertifikaten fällt kein Ausgabeaufschlag an, sondern ein geringerer Spread; das ist die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis. Gegenwärtig werden an der Börse Stuttgart, dem Marktführer, fast 20.000 Anlagezertifikate und knapp 36.000 derivative Hebelprodukte gehandelt. Die derivativen Hebelzertifikate auch im Rohstoffsektor sind unterschiedlich ausgestaltet, generell sehr viel riskanter, aber dafür mit höheren Renditechancen verknüpft. Je nach Markteinschätzung und Risikoneigung bieten sich insbesondere für die mittelfristige Kapitalanlage bevorzugt Airbag-, Garantie-, Teilschutz-, Discount-, Bonus-, Rolling-, Rolling-Discount-, Sprint-, Swing-, Express-, Alpha-, Schmetterlings-, Chamäleon- und Quanto-Zertifikate u. a. m. an. Eine Fundgrube, die verwirren mag, dem fachkundigen Investor aber auch interessante, chancenreiche Möglichkeiten eröffnet. Zinspolitik (Schlüsselbegriff) Nach vierjähriger Pause läutete die US-Notenbank Fed Ende Juni 2004 eine Trendwende in der Zinspolitik ein und hob die US-Leitzinsen am kurzen Ende von 1 % stufenweise bis Ende März 2006 auf 4,75 % an. Bei einem Leitzinssatz von 5 % sollte Schluss sein. Spätestens hier beginnt die Schmerzgrenze mit der Gefahr einer konjunkturellen Abschwächung. Zuvor hatte Fed-Chef Alan Greenspan die Leitzinsen nach dem Abklingen des Technologiebooms im Jahr 2000 in 13 Schritten von 6,5 % auf 1 % und damit auf das niedrigste Niveau seit 1958 heruntergefahren. Mit 79 Jahren verabschiedete sich Alan Greenspan in den Ruhestand. Seit Januar 2006 ist der Wirtschaftsprofessor Bernard Bernanke Notenbankchef. Moderate Zinserhöhungen in Trippelschritten bei robuster Konjunktur müssen nicht zwangsläufig eine negative Reaktion an der Börse auslösen. Kritisch aber wird es für den Aktienmarkt, wenn die Niedrigzinsphase in eine Hochzinsphase umschwenkt. Die Schmerzgrenze dürfte bei etwa 5 % liegen. Rentenpapiere werden dann attraktiver. Die Anhebung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB) auf 2,5 % im März 2006 bedeutet für das Anziehen der Zinsschraube den Anfang einer Trendwende, signalisieren doch schon seit geraumer Zeit die monetären Daten ein drohendes Inflationsrisiko für die Länder im Euroraum. Das zuvor vergleichsweise niedrige Zinsniveau beflügelte die Vergabe von Konsumentenkrediten sowie die Wohnungsbaukredite mit einer rasanten Zunahme von 12 %. Da weitere Zinsschritte nach oben zu erwarten sind, dürften die Jahre des billigen Geldes auf absehbare Zeit vorbei sein.
Zucker
Der Preis für die Weichwaren Zucker und Mais dürfte weiter anziehen, weil das vor allem aus Rohrzucker gewonnene Ethanol als Biokraftstoff zusehends gefragt ist. Die Hypo-Vereinsbank geht von einer Verdoppelung des Anteils von Biotreibstoffen in den nächsten sechs Jahren aus. Ein Investment in Zucker lässt sich abdecken über die im MDAX notierte Südzucker-Aktie oder ein entsprechendes Zucker-Discount- oder Bonus-Zertifikat.